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Wohngebäude muss sich mit Ausmaßen in Umgebung einfügen

26.07.2019 VG Mainz – 3 K 1142/18

Ein neu zu errichtendes Wohngebäude ist planungsrechtlich unzulässig, wenn es sich aufgrund seiner Ausmaße nicht in die nähere Umgebung einfügt. Dabei ist ein Überragen des bisher höchsten Gebäudes um 1,20 Meter nicht mehr geringfügig, auch wenn die Grundfläche kleiner ist. Die Kombination der einzelnen Maßfaktoren eines neu zu errichtenden Gebäudes muss sich in seiner Dimension in vergleichbaren Gebäuden in der näheren Umgebung wiederfinden.

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