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Keine einseitige Veränderung an der Grundstücksgrenze

20.10.2017 BGH – V 42/17

Eine nur von einem Nachbarn vorgenommene optische Veränderung einer gemeinsamen Grenzbebauung (z.B. Zaun) ohne Zustimmung des anderen ist unzulässig. Ein bereits vorhandener Grenzzaun, welcher im gegenseitigen Einvernehmen errichtet wurde, darf auch nicht durch die Errichtung eines weiteren und größeren Zauns dahinter auf dem Grundstück des den weiteren Zaun errichtenden Nachbarn optisch und in seiner räumlichen Wirkung verändert werden.

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